Tagesschau

  1. Seit 40 Jahren sind Abtreibungen in Italien legal. Doch ein Großteil der Ärzte weigert sich inzwischen, den Eingriff vorzunehmen. Auch die Politik geht massiv gegen Abtreibungen vor. Von Ellen Trapp.
  2. Frankreichs Wirtschaftsminister Le Maire hat Deutschland beim Thema Waffenexporte zu Kompromissen aufgefordert. Es sei "nutzlos", gemeinsam Waffen herzustellen, wenn sie nicht exportiert werden könnten.
  3. Rente mit 66 oder gar 67? Für viele viel zu spät: Ein Großteil der älteren Arbeitnehmer will laut einem Bericht früher aufhören zu arbeiten - in der Babyboomer-Generation will nicht einmal jeder Zehnte regulär in Rente gehen.
  4. Was tun, wenn das Mietshaus verkauft wird - und im Briefkasten plötzlich die Kündigung liegt? In Berlin-Kreuzberg wehren sich Mieter mit einer ungewöhnlichen Aktion gegen Spekulation mit Wohnungen. Von Justus Kliss.
  5. Die Hilfsaktion für Venezuela ist vorerst gescheitert - und mit ihr auch die Hoffnung der Opposition, das Militär zum Umdenken zu bewegen. Die Transporte wurden zurückbeordert. Zuvor hatte es Tote und Verletzte gegeben.
  6. Die Linke zieht mit dem Europaabgeordneten Schirdewan und der früheren Gewerkschafterin Demirel als Spitzenkandidaten in die Europawahl. Zuvor hatte sich die Partei zur EU bekannt - aber deren Umbau gefordert.
  7. Der Streit um Hilfslieferungen nach Venezuela eskaliert: An der Grenze zu Brasilien starben vier Menschen. Wegen Hilfslieferungen aus Kolumbien brach Präsident Maduro die Beziehungen zum Nachbarstaat ab. Von A.-K. Mellmann.
  8. Venezuelas Opposition will Hilfsgüter über die gesperrten Grenzen aus Nachbarländern einführen. Aus Kolumbien versuchten Konvois, die Militärblockade zu überwinden. Staatschef Maduro brach die Beziehungen zu Kolumbien ab.
  9. Will die Linke bei den Europawahlen im Mai Erfolg haben, muss sie ihre Ideen als positive Botschaften unters Volk bringen, meint Dagmar Pepping. Wenig hilfreich ist dabei das blasse Spitzenpersonal.
  10. Schalke-Sportvorstand Heidel gibt spätestens zum Saisonende seinen Posten auf. Das teilte der Club nach dem 0:3 bei Mainz 05 mit. Zuletzt stand Heidel wegen seiner verfehlten Personalpolitik in der Kritik.